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Kino Heimat Solingen - Einladung zur Ausstellungseröffnung
"Kino Heimat Solingen" heißt eine Ausstellung über die Glanzzeit des Kinos, die vom 30. Mai bis zum 11. Juli 2010 im Theater und Konzerthaus zu sehen ist. Sie entstand in Kooperation des Gymnasiums Schwertstraße und des Stadtarchivs und wird gefördert vom Landschaftsverband Rheinland. Die Öffnungszeiten sind mittwochs von 15 bis 18 Uhr und sonntags von 13 bis 17 Uhr.
Solingen galt in den fünziger Jahren des 20. Jahrhunderts als Kino-Hochburg mit 19 Filmtheatern und jährlich über zwei Millionen Besuchern. Die Ausstellung gibt einen Einblick in diese Zeit und thematisiert auch den Wandel, den das Aufkommen des Fernsehens einläutet.
Ein Begleitbuch zur Ausstellung porträtiert unter anderem die beiden in Solingen geborenen „Kinostars“ der dreißiger und vierziger Jahre, Josef Dahmen und Paul Henckels, stellt den Filmkritiker und Lokalredakteur Alois Weber mit seiner zweiundvierzigteiligen Zeitungsserie „Träume aus der Flimmerkiste“ aus dem Jahr 1957 vor und lässt Menschen zu Wort kommen, die sich an ihre Kino-Erlebnisse erinnern, darunter auch die drei Solinger Schauspieler Fahriye Evcen, Veronica Ferres und Michael Lesch. In einem Beitrag zur Migrations- und Integrationsgeschichte unserer Stadt beleuchtet Mehtap Dinc das „Türkische „Gastarbeiter“-Kino im Ohligs der siebziger Jahre“. Außerdem bietet der Band einen Blick in Solingens Nachbarstädte: Mehrere kleine Artikel geben einen Überblick über die bergische Kinogeschichte.
Das rund 300 Seiten starke Begleitbuch ist ab dem 30. Mai zum Preis von 15 Euro bei der Ausstellung, im Stadtarchiv an der Gasstraße und im örtlichen Buchhandel erhältlich.
