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Viel Spaß in Cochem!
Auch in diesem Jahr war die Klassenfahrt nach Cochem für die fünften Klassen ein großes Erlebnis. Was die Schülerinnen und Schüler an der Mosel so alles erleben konnten, schildert Anton in dem folgenden Brief an seine Oma. Der Brief ist im Anschluss an die Klassenfahrt im Deutschunterricht entstanden:
Liebe Oma !
Ich hoffe sehr, dass du gut in Spanien angekommen bist und der Flug nicht zu anstrengend war. Leider bist du am selben Tag abgeflogen, an dem ich von meiner Klassenfahrt zurückgekommen bin. Von der möchte ich dir jetzt erzählen.
Der erste Tag war zum Eingewöhnen, aber am zweiten Tag haben wir eine wunderschöne Wanderung gemacht. Stell dir vor, wir waren 8
Stunden unterwegs! Abends sind wir todmüde in unsere Betten gefallen.
Der dritte und letzte Tag war der lustigste und aufregendste. Gleich nach dem Frühstück sind wir mit einer Sesselbahn auf einen 238 m
hohen Berg geschwebt und das letzte Stück zum Gipfelkreuz gewandert, von wo wir eine herrliche Aussicht auf Cochem hatten. Nach einer
kurzen Rast sind wir dann runter in die Stadt gewandert und haben sie besichtigt. Darüber brauche ich dir ja nichts zu erzählen, die
Stadt kennst du ja.
Der Nachmittag stand zur freien Verfügung. Abends sind wir dann ins Hallenbad gegangen und haben sehr viel Spaß auf den zwei Rutschen
gehabt. Erst gegen zehn Uhr waren wir wieder in der Jugendherberge.
Zu guter Letzt hat Franz, der Spaßvogel aus unserer Klasse, die Lehrer erschreckt und ist dann blitzschnell wieder auf sein Zimmer
gerannt. Wir alle waren mucksmäuschenstill und gespannt, wie unser Klassenlehrer darauf reagieren würde. Plötzlich ging die Tür auf
und eine furchterregende Gestalt erschien und drohte uns alle zu verzaubern, wenn wir nicht sofort ins Bett gingen.
Liebe Oma, du kannst dir jetzt sicher vorstellen, wie schön und abwechslungsreich die Klassenfahrt war. Bitte schreib mir, wie es dir geht!
Ich wünsche dir einen schönen, erholsamen Urlaub.
Liebe Grüße, dein Anton


