1841
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15.10.: Gründung der Höheren Bürgerschule mit 23 Schülern;
Gründungsrektor Jacob Martin Philippi (bis 1864);
Unterricht zunächst im Rathaus,
später im katholischen Pfarrhaus Brunnenstraße und
der ehem. Vollmannschen Lateinschule, Ecke Klosterwall, Neustraße |
1859
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Einweihung des ersten eigenen Schulgebäudes Friedrichstraße mit 6 Klassen, 3 Fachräumen und 2 Wohnungen |
| 1872 |
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Umbildung von der Höheren Bürgerschule zum Realprogymnasium mit Vorschule |
| 1892 |
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Umbildung zur Realschule (1. Fremdsprache Englisch) und Progymnasium (1. Fremdsprache Latein) mit Vorschule |
1897
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Einweihung des neuen Schulgebäudes an der Schwertstraße |
| 1899 |
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Umbildung zum Gymnasium (1. Fremdsprache Französisch) und Realschule (1. Fremdsprache Englisch) auf gemeinsamer Unterstufe mit Vorschule |
1902
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Erster Abiturjahrgang |
1904
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Direktor Dr. Lange, Schulleiter von 1904 - 1922 und sein Kollegium (Legende in der Festschrift S. 22) |
1914-
1918
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Erster Weltkrieg -
Gedenktafel in der Aula für die gefallenen Schüler (157) und Lehrer (1). Die Tafel wurde beim Brand der Schule 1944 zerstört |
1918-
1924
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Belegung des Schulgebäudes mit englischer Besatzung;
Unterricht im Amtsgericht und in der Fachschule
Bild: "Die Attraktion" - Scherenschnitt aus der Serie "Tommy in Solingen" von Zeichenlehrer Walther Renzing. Die Beherbergung eines schottischen Regiments war Anregung für Renzing in amüsanter Weise episodenhafte Begegnungen zwischen Solingern und Schotten wiederzugeben. |
| 1920 |
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Auflösung der Vorschule;
Umbildung des Gymnasiums zum Reform-Realgymnasium und der Realschule zur Oberrealschule |
1924
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Das Schulgebäude |
1930
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George Mac Willie, seit 1927 Deutschlehrer an der Junior Technical School in Chatham/Kent und Alfred Stienen, Studienrat an der Schwertstraße seit 1920, organisieren den ersten gegenseitigen Besuch von 28 Jungen und damit den nachweislich ältesten Schüleraustausch zwischen einer deutschen und englischen Schule. |
1933-
1945
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Nazifizierung des Unterrichts
Bild 1: Abiturientia des Realgymnasiums 1933 mit ihrem Klassenlehrer Alois Schings - auf seinen Knien die weiße Schülermütze der Primaner.
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Bild 2: Quarta 1933 (= Klasse 7) - ganz oben rechts Walter Scheel.
Noch tragen die Quartaner die bunten Schülermützen. Wenig späterwerden diese von den Nationalsozialisten verboten. Statt dessen überwiegt nach und nach die braune Uniform der Hitlerjugend. |
| 1934 |
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Erster Schüleraustausch mit Frankreich (St. Omer) |
| 1935 |
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Umbenennung in Moeller-van-den-Bruck-Schule |
1936
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Bild 1: 1. Mai-Umzug 1936 in Solingen - Paul Funke, Schulleiter von 1935 - 1945, verpflichtet sein Kollegium zur Teilnahme.
2. Reihe: Direktor Paul Funke, Alois Schings, Julius Hufschmidt, Theo van Zadelhoff, Dr. Karl Hasbach, Erich Hackenberg 3. Reihe, zweiter von links: Dr. Ludwig Brauns, 1934 - 1938 Studienrat an der Schwertstraße, erklärter Gegner des Nationalsozialismus und nach Kriegsende Schuldezernent der Stadt Solingen. Bei der Amtseinführung des von der NSDAP empfohlenen Schulleiters P. Funke verkündet Oberbürgermeister Dr. Dr. Otto zur Überraschung von Lehrerkollegium und Elternrat die Umbenennung des Solinger Realgymnasiums mit Oberrealschule in Moeller-van-den-Bruck-Schule. Mit seinem Hauptwerk "Das Dritte Reich" (1923) galt der gebürtige Solinger van den Bruck als Vorkämpfer des Nationalsozialismus.
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Bild 2: Fußballmannschaft 1936 - Die erste siegreiche Fußballmannschaft unserer Schule: 12 - 13jährige Jungen aus Quarta (Klasse 7) und Untertertia (Klasse 8) gewinnen mit ihrem Turnlehrer Kurt Haase 1936 die Stadtmeisterschaft. Hintere Reihe, von links: K.H. Kahlhöfer, Jo Sievers, Werner Kolk, Eberhard Heiduk, Backhaus, dahinter Turnlehrer Kurt Haase, Alfred Weber, S. Stoll, Herbert Flocke vorn sitzend, von links: Heinz Hermann, Wolf Dieter Haug, Rolf Knecht |
1937
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Umwandlung in die Deutsche Oberschule;
Verkürzung der Schulzeit auf dem Gymnasium auf 8 Jahre;
Gründung des Bundes Alter Schüler
Bild: Der Schleifstein - Schülerzeitung der Moeller-van-den-Bruck-Schule - Die erste Nummer, deren Titelbild Zeichenlehrer Albert Eichenberg entwarf, erschien im Mai 1937, die letzte im November 1943. |
1938
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Am Abend des 9. November zünden nationalsozialistische Brandstifter die Synagoge der jüdischen Gemeinde an der Malteserstraße an. Im ganzem Land werden in dieser Pogromnacht jüdische Gotteshäuser zerstört, Menschen gedemütigt und getötet. |
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40 Jahre später engagiert sich das Lehrerkollegium der Schwertstraße für die Anbringung der Gedenktafel am Bunker. |
1943 -
1945 |
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Verlegung der Schule aufgrund der Fliegerangriffe nach Salzungen und der Goethe-Schule in Ilmenau in Thüringen |
1944

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Bei den Großangriffen auf Solingen vom 4. und 5. November 1944 brennt das Schulgebäude völlig aus. 1950 richtet sich die Schulgemeinde der Schwertstraße in einer Denkschrift an die Stadt, mit der sie um den Wiederaufbau bittet. |
| 1945 |
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4.10.: Wiedereröffnung des Schulbetriebs mit neusprachlichem und mathematisch-naturwissenschaftlichem Zweig;
Schichtunterricht in der Schule Zweigstraße und in der August-Dicke-Schule;
Umstellung auf 9-jährige Schulzeit |
| 1946 |
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Januar: Umbenennung in Gymnasium Schwertstraße |
| 1951 |
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Feier des 110-jährigen Bestehens als Ersatz für die wegen des Zweiten Weltkriegs ausgefallene Säkularfeier |
| 1952 |
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Wiederaufnahme des Schüleraustauschs mit England (Chatham);
27.10.: Eröffnung des Neubaus an der Schwertstraße durch Dr. Hans Mombauer (Oberstudiendirektor 1952-1974) |
1953
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Studienrat Heinz Rosenthal veröffentlicht die "Geschichte des Gymnasiums Schwertstraße zu Solingen"
Als Geschichtsschreiber hat er sich und der Schule ein bleibendes Denkmal gesetzt.
Bild 1: Titelblatt
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Bild 2: Lehrerkollegium |
1953-
1954 |
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Wiederaufnahme des Schüleraustauschs mit Frankreich, auf deutscher Seite organisiert von StR Werner Beyer. In den Sommerferien 1953 sind französische Schüler aus St. Etienne (Loire) für vier Wochen zu Gast in Solingen. Der Gegenbesuch der deutschen Schüler in St. Etienne erfolgte in den Osterferien 1954. |
| 1957 |
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Errichtung der Turnhalle an der Lindenstraße |
1963
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Schüleraustausch mit Frankreich (Chalon sur Saône)
Bild: Lehrerkollegium |
| 1971 |
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30.10.: Feier zum 130-jährigen Schuljubiläum und zur Eröffnung der Aula über der Turnhalle in Anwesenheit des Bundesaußenministers Walter Scheel;
Beginn der Koedukuation |
1974
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Leitung durch Oberstudiendirektor Günter Kosub;
Beginn des Computerzeitalters an der Schwertstraße:
Eltern finanzieren in einer beispiellosen Sammelaktion die Anschaffung eines "Wang 2000" für 25.000 DM;
Beginn der Oberstufenreform am Gymnasium Schwertstraße
Bild 1: Lehrerkollegium
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Bild 2: Günter Kosub, Schulleiter (1974 - 1992), und sein Stellvertreter Heinz Blochberger |
| 1985 |
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Fahrt des Kollegiums nach Chalon anlässlich des 25-jährigen Schüleraustausches mit dem Lycée Mathias |
1988
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Verabschiedung der Abiturientia in Anwesenheit des Goldabiturienten Altbundespräsident Walter Scheel
Bild 1: Abiturienta
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Bild 2: von links nach rechts: Frau Kosub, Oberstudiendirektor Kosub, Frau Scheel, Altbundespräsident Scheel, Oberstudiendirektor i. R. Hans Mombauer |
1991
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Feier zum 150-jährigen Schuljubiläum
Bild 1: Die Schülerinnen und Schüler formieren sich im Jubiläumsjahr 1991 auf dem Schulhof zu einer 150. - Das Foto, aufgenommen von K.-E. Emde, Kunsterzieher an der Schwertstraße, wird zum Titelbild der Festschrift.
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Bild 2: Das Festprogramm zum 150-jährigen Jubiläum der Schule |
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Bild 3: Altbundespräsident Walter Scheel, Abiturjahrgang 1938, ist prominentester Gast auf dem Treffen der Ehemaligen am 6.10.1991. |
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Bild 4: Festkonzert im Konzerthaus am 11.10.1991 - Orchester und Chor, am Klavier Julia Deutsch (JS 11) bringen unter der Leitung Hildegard Ehlens Ludwig van Beethovens Phantasie op. 80 zur Aufführung. |
1992
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Leitung durch Oberstudiendirektor Klaus Blasberg
Bild: Drei Generationen von Schulleitern auf der Verabschiedungsfeier für Oberstudiendirektor Günter Kosub am 14.7.1992:
Dr. Hans Mombauer, Oberstudiendirektor i. R., von 1919-1928 Schüler, ab 1946 Lehrer und von 1952-1974 Schulleiter der Schwertstraße
Günter Kosub, Schüler von 1939-1950, seit 1962 Lehrer und von 1974 - 1992 Schulleiter
Klaus Blasberg M. A., Schulleiter ab 1992. |
| 1994 |
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Neugestaltung der naturwissenschaftlichen Räume |
| 1998 |
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Einrichtung eines bilingualen Zweiges Englisch-Deutsch |
| 2000 |
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25.9.: Feier in der Aula mit Oberbürgermeister Franz Haug zur Einweihung des Neubaus an der Malteserstraße;
Beginn der Altbausanierung |
| 2002 |
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Umwandlung zur Selbstständigen Schule |
| 2005 |
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Erweiterung des Schulhofs durch Einziehung der Gerichtstraße;
Aufführung der dritten Schuloper von Gilbert & Sullivan "HMS Pinafore" durch Eltern, Lehrer und Schüler des Gymnasiums |
Geschichte des Gymnasiums Schwertstraße, Heinz Rosenthal, Hrsg: Bund alter Schüler, Buchdruckerei B. Boll, Solingen 1953
150 Jahre Gymnasium Schwertstrasse Solingen (Festschrift), I. Knoblauch, Dr. A. Kropp, S. Metens, E. Syska, Druckerei Hermann Ulrich, Solingen 1991