Gegenbesuch in Zaragoza (Spanien)
Nach nicht einmal zwei Monaten war es endlich so weit: Unser Gegenbesuch in Zaragoza stand an. Tapfer trafen wir 19 Schüler*innen Herrn Petschnig und Frau Strach um 4:45 Uhr am Flughafen in Düsseldorf.
Von dort aus flogen wir nach
Madrid. Den letzten Teil der Reise verbrachten wir im Reisebus. Trotz
der langen Dauer war von Müdigkeit kaum etwas zu spüren, als wir
schließlich um halb fünf am Colegio Británico Aragón ankamen, wo unsere
Austauschschüler*innen und Gastfamilien uns bereits erwarteten. Die
Wiedersehensfreude bzw. die Lust sich kennenzulernen war riesig. Den
Abend verbrachten wir in unseren Gastfamilien.
Stadtbesichtigung und erstes Kennenlernen Zaragozas
Am Donnerstagmorgen trafen wir uns alle in der Schule, von wo aus wir in
die Innenstadt fuhren. Dort besichtigten wir bei kalten Temperaturen
aber strahlendem Sonnenschein die Sehenswürdigkeiten der Stadt, unter
anderem die „Basílica del Pilar“, die uns durch ihre besondere
Architektur und beeindruckende Größe so faszinierte, dass die meisten
von uns sie am Ende als Highlight des gesamten Aufenthalts angaben.
Danach stärkten wir uns im bekannten Bar- und Tapasviertel „El tubo“ mit
spanischen „Churros con chocolate“.
Historische Einblicke in Zaragoza
Bildergalerie
Den Freitag verbrachten wir ebenfalls in Zaragoza. Dort besichtigten wir
die „Aljafería“, eine alte Festung, die heute ebenfalls als Parlament
von Aragonien genutzt wird. Bei der Führung konnten wir nicht nur unsere
Spanischkenntnisse verbessern, sondern auch viel über die Geschichte der
spanischen Königshäuser lernen. Bevor wir die Stadt in Kleingruppen
eigenständig erkunden durften, besuchten wir noch den „Patio de la
infanta“, wo wir typisch spanische Wandteppiche und die Architektur der
Renaissance bestaunen konnten.
Wochenende im spanischen Alltag
Die Wochenenden gestalteten die Gastfamilien individuell mit uns. Einige
besuchten örtliche Veranstaltungen, andere fuhren bspw. nach Madrid oder
besichtigten die Stadt. Dadurch hatten wir die Gelegenheit, in
authentischen Situationen mehr über den spanischen Alltag zu lernen.
Schulalltag und kultureller Austausch
Am Montag verbrachten wir den Tag mit den spanischen Jugendlichen in der
Schule. In einigen Fächern hörten wir zu oder beteiligten uns am
Unterricht und in anderen Stunden hatten die Lehrer*innen besondere
Projekte organisiert, um den kulturellen Austausch zu fördern.
Ausflug nach Huesca
Den Ausflug am Dienstag unternahmen wir gemeinsam mit unseren
Austauschschülerinnen nach „Huesca“, eine Stadt, die etwa eine Stunde
entfernt in der Nähe der Pyrenäen liegt. Dort besuchten wir ein Museum
und bewunderten die detaillierte und liebevolle Architektur.
Abschied und Heimreise
Wir konnten kaum glauben, dass am Mittwoch die Woche schon wieder vorbei
war. Morgens mussten wir uns von unseren Gastfamilien verabschieden und,
nach drei Stunden Unterricht, schließlich auch von unseren
Austauschpartner*innen. Nach vielen Umarmungen und Versprechen sich
wiederzusehen, traten wir um 12:30 Uhr die Heimreise an. Zunächst mit
dem Schulbus, dann mit dem Reisebus und schließlich mit dem Flugzeug
legten wir den Weg nach Düsseldorf zurück. Gegen halb elf in der Nacht
verließen wir den Flughafen, müde, aber glücklich und voller wertvoller
Erfahrungen.
Autorin: Rebecca Zipfel, 9d
Berichte über den Besuch der spanischen Austauschschüler*innen in Solingen
Besuch der spanischen Austauschschüler*innen in Solingen
Als uns kurz vor den Sommerferien das Angebot gemacht wurde, schon in der neunten Klasse am Spanisch-Austausch teilzunehmen, war ich mir zunächst unsicher. Ich hätte schließlich nicht einmal ein halbes Jahr Spanisch-Unterricht gehabt, bis der Austausch stattfand. Schließlich überwog aber meine Abenteuerlust, und ich beschloss mich anzumelden. Als wir dann kurz nach den Herbstferien endlich unsere Austauschpartner*innen zugeteilt bekamen, konnte ich es kaum erwarten, Kontakt aufzunehmen. Die spanische Schülerin und ich verstanden uns von Anfang an gut.
Am Mittwochabend ist das Flugzeug aus Madrid schließlich in Düsseldorf gelandet. Dort holten wir meine Austauschpartnerin ab. Den Abend verbrachten wir dann gemütlich zusammen zu Hause.
Am nächsten Morgen kamen unsere Austauschschüler für die erste Stunde gemeinsam mit uns in den Unterricht. Danach brachten wir sie ins Foyer, wo sie gemeinsam mit den litauischen Austauschschüler*innen von Frau Dicke begrüßt wurden, und anschließend nach Gräfrath fuhren, um dort das Klingenmuseum und den HARIBO-Werksverkauf zu besuchen. Nach einem kurzen Mittagessen zu Hause machten wir uns wieder auf den Weg in die Schule, wo der „Abend der Kulturen“ gemeinsam mit den litauischen Schülern und Lehrern stattfand. In einem schön geschmückten Foyer wurde sich bei guter Musik miteinander unterhalten. Außerdem hatten alle etwas mitgebracht, das typisch für ihr Land war. So gab es zum Beispiel deutschen Kuchen, spanischen Käse und litauische Schokolade.
Am Freitag ging es dann gemeinsam nach Köln. Neben dem Kölner Dom besuchten wir auch das Rautenstrauch-Joest-Museum, das verschiedene Kulturen der Welt vorstellt und in dem wir zumindest für einige Zeit dem kalten, regnerischen Wetter entfliehen konnten. Danach hatten wir zunächst etwas Freizeit, die wir mit unseren Austauschpartner*innen und Mitschüler*innen verbringen konnten. Anschließend sahen wir auf dem Weg zu Hohenzollernbrücke die Altstadt, den Rhein und den Weihnachtsmarkt an. An der Brücke angekommen befestigten wir ein Schloss mit der Inschrift „Solingen-Vilnius-Zaragoza“ und warfen den Schlüssel in den Fluss - eine Tradition, die dafür sorgen soll, dass Beziehungen für immer halten.
Den Nachmittag verbrachten die spanischen Jugendlichen bei uns in den jeweiligen Gastfamilien. Wir spielten unterschiedliche Spiele, unter anderem ein lustiges Kartenspiel, das meine Austauschschülerin uns beigebracht hatte, und unterhielten uns dabei über kulturelle Unterschiede.
Auch das Wochenende durften wir in den Familien gemeinsam gestalten. Am Samstag entschieden meine Eltern und ich uns dafür, mit ihr ein weiteres Mal nach Köln zu fahren, wo wir gemeinsam ein Pop-Up-Museum, einige Weihnachtsmärkte und das beliebte Schokoladenmuseum besuchten. Dabei hatten wir Zeit, uns besser kennenzulernen. Am Abend hatten wir uns mit mehreren anderen Spanier*innen und ihren deutschen Partner*innen zur Eisdisco verabredet. Dort konnten wir uns bei guter Musik unterhalten oder unsere Runden auf der Eisbahn drehen.
Den Sonntag ließen wir etwas ruhiger angehen. Nach einem ausgiebigen Frühstück gingen wir zusammen auf dem Weihnachtsmarkt. Dort konnten wir meiner Austauschpartnerin einige typisch deutsche Speisen und Getränke zeigen und Weihnachtsgeschenke für unsere Familien besorgen. Den Abend ließen wir dann entspannt mit Gesellschaftsspielen ausklingen.
Auch für den Montag war ein besonderes Programm geplant. Diesmal ging es nach Düsseldorf. Dort hatten wir viel Freizeit und konnten dabei eine Stadtrallye absolvieren, bei der wir mehr über die Landeshauptstadt von NRW lernten. Außerdem konnten wir vom Rheinturm aus einen einzigartigen Blick über die Umgebung genießen und uns im Café mit einer Kleinigkeit stärken. Die Nachmittage wurden dann wieder gemeinsam in den Gastfamilien verbracht, bei uns mit Spielen und typisch deutschen Snacks.
Am Dienstag kam meine Austauschpartnerin mit mir in die Schule. Dort hatten wir die Möglichkeit, das spanische und das deutsche Schulsystem zu vergleichen. In der Musikstunde hatten wir außerdem gemeinsam mit unserem Lehrer eine Stunde geplant, in der wir uns über kulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Spanien, Litauen und Deutschland austauschten. Im Foyer wurden die Schüler*innen aus Spanien und Litauen außerdem noch offiziell verabschiedet, da sie am Abend beziehungsweise am nächsten Morgen die Heimreise antreten würden. Am letzten Nachmittag zeigten wir meiner Austauschpartnerin die Schwebebahn und schlenderten gemeinsam durch die Hildener Innenstadt.
Mittwochmorgen war dann schließlich der Moment des Abschieds gekommen. Eine Woche lang jeden Tag zusammen zu verbringen, hat uns sehr zusammengeschweißt, und ich freue mich schon sehr auf das Wiedersehen im Januar in Zaragoza. Hoffentlich mit genauso vielen schönen Momenten und ein bisschen besserem Wetter ;)
Rebecca Zipfel
Schüleraustausch Deutschland-Spanien
Vom 25. November bis zum 3. Dezember fand am Gymnasium Schwertstraße ein Schüleraustausch mit Spanien statt. Teilgenommen haben die Stufen 9 und 10. In dieser Woche erlebten die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler nicht nur eine neue Sprache, sondern auch eine Mischung aus gemeinsamer Zeit, kulturellem Austausch und vielen neuen Freundschaften.
Nach der Ankunft am Mittwoch wurden die Gäste herzlich von ihren Gastfamilien aufgenommen und schon am Abend zeigte sich, wie die Gruppen miteinander harmonierten. In den folgenden Tagen standen gemeinsame Ausflüge nach Köln und Düsseldorf auf dem Programm. Der Kölner Dom, Weihnachtsmärkte und Stadtrallye standen auf dem Plan. Besonders beeindruckend war der Besuch des Rheinturms in Düsseldorf, bei dem die gesamte Austauschgruppe einen Blick über die ganze Stadt werfen konnte. Anschließend blieb immer genügend Zeit, um in kleineren Gruppen die Umgebung zu erkunden und den gemeinsamen Tag ausklingen zu lassen.
Das Wochende gestalteten die Gastfamilien individuell mit ihren Austauschschüler:innen. Einige unternahmen Ausflüge nach Schlossburg, andere besuchten Weihnachtsmärkte und viele blieben Zuahause und machten sich einen schönen Tag. Während der Woche wurde immer wieder deutlich, wie viel man voneinander lernen kann, wenn zwei Kulturen aufeinandertreffen. Die Spanischen Gäste erhielten Einblick in den deutschen Schulaltag an Unserem Gymnasium und nahmen Teilweise am Unterricht teil.
Am Ende der Austauschzeit stand fest, dass diese Woche mehr war als nur ein Schulprojekt. Neugier und Begeisterung trafen aufeinander und neue Freundschaften wurden geschlossen. Als nächstes sind die Schüler:innen unserer Schule an der Reihe und besuchen die Spanier im folgenden Januar. Viele planen bereits den Kontakt aufrechtzuerhalten und freuen sich, einander wieder zu begegnen.
Ela Cinar